Nadel-Kurs
Welche grundlegenden Unterschiede gibt es? Was für Auswahlkriterien sind sonst noch wichtig? Was muss beim Einsatz eines Systems beachtet werden? Eine Übersicht.
SME-Bauweise: Die am stärksten verbreitete Konstruktion für Systeme. Diese Tonabnehmer können direkt, ohne den Umweg über ein Headshell, in den Tonarm eingeschraubt werden. Dadurch ist die Handhabung extrem einfach und der Austausch schnellstmöglich durchführbar.
Unterdeck-Systeme: Die klassische Konstruktion eines DJ-Tonabnehmers. Hier wird die eigentliche Tonabnehmereinheit unter ein universell einsetzbares Headshell montiert, das wiederum in den Tonarm eingeschraubt wird. Headshell-Systeme können im Winkel und Abstand zum Tonarm individuell justiert werden.
Lautstärke: Tonabnehmer sind unterschiedlich laut. Der dazu angegebene Vergleichswert ist die sogenannte Ausgangsspannung. Je höher dieser Wert ist, desto lauter das System.
Frequenzbereich: Gibt an, in welcher Bandbreite der Tonabnehmer Sounds wiedergeben kann. Klangfetischisten und Clubbetreiber sollten auf ein möglichst breites Spektrum achten.
Gewichtsbelastung: Wie stark die Nadel durch das Tonarmgewicht belastet werden kann/darf/soll, erkennt man am Wert der Auflagekraft. Hier ist auch erkenntlich, wie robust eine Nadel ist.
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