Die Zukunft mixt digital.
Ein Plattenspieler ist ein Plattenspieler. Und das wird auch so bleiben. Punkt. Aber auf dem CD-Player-Sektor schreitet die Entwicklung mit immer größerem Tempo voran - der Feldzug der digitalen CD gegen das analoge Vinyl ist in seine letzte Runde gegangen und das Schlachtfeld ist der Discjockey-Markt. Durch die digitale Dimension erhalten DJs immer mehr Möglichkeiten, die mit klassischem Vinyl niemals möglich sein werden.
Konzept
Zwischen diesen CD-Player-Grundkonzepten muss man sich entscheiden:
Doppel-CD-Player sind in Bedieneinheit und der Laufwerk aufgeteilt und bestehen aus zwei Playern. Diese Bauweise ist bei der Unterbringung von Vorteil, da das Bedienteil bequem in der Nähe des Mischpultes angebracht werden kann, während das Laufwerk an einer geschützten Stelle untergebracht wird. Von Nachteil ist, dass viele Knöpfe auf einer relativ kleinen Oberfläche untergebracht werden.
Einzel-Frontloader orientieren sich am Vorbild Plattenspieler: Um vinyltypisches Handling zu erzeugen, verfügen diese Einzellaufwerke über ein sehr großes Jog-Wheel zum Anschieben/Abbremsen, bzw. zum Vor- und Zurückspulen. Auch die Hauptbedienelemente sind mit extra großen Knöpfen vertreten, um intuitives Mixing zu ermöglichen.
Hybridplayer stellen die Spitze der digitalen Entwicklung dar: Durch die Kombination von Plattenspieler und CD-Player braucht man nicht nur bloß noch ein Gerät kaufen, man kommt auch in den Genuss 100%igen Plattenspieler-Feelings bei der CD-Steuerung. Die Zukunft.
Können
Grundlegende Funktionen und Zusatzfeatures, die man kennen sollte:
Cue Durch die Cue-Funktion wird die CD pausiert und gleichzeitig der aktuelle Frame hörbar abgespielt, so dass die genaue Suche nach den Mixanfangspunkten erleichtert wird. Entspricht dem Anhalten und Loslassen der Schallplatte.
Pitch Control Steuert natürlich die Geschwindigkeit des Stückes; eventuell ist der Pitchbereich modifizierbar.
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Pitch Bend Wird zum Anschieben und Abbremsen der Disc benutzt, um korrekt in den Takt zu kommen.
Search/Scan Entspricht dem Vor- und Zurückspulen. Es sind zwei Genauigkeitsstufen verfügbar: Sekundengenaue Suche oder Framesearch (eine Minute hat 72 Frames).
Anti-Shock Memory Speichert die Musik eine gewisse Zeit im Voraus, um die Informationslücke beim Springen durch Erschütterung zu schließen.
Digitalausgang Damit kann die digitale Qualität der CD genutzt werden, um etwa hochwertige Aufnahmen auf anderen digitale Medien zu erstellen.
Fader Start In Verbindung mit dem passenden Mixer können die CDs über Interface-Kabel mit Betätigung des Line-, bzw. Crossfaders ferngesteuert gestartet werden.
Hot Cue Buttons Eine bestimmte Anzahl von Cue Punkten kann abgespeichert und unabhängig vom aktuellen Cue Punkt jederzeit abgerufen werden. Für schnellstmögliches Mixing.
Loop Ermöglicht es, eine beliebige Passage nahtlos zu wiederholen.
Master Tempo Sorgt dafür, dass bei Veränderung der Geschwindigkeit die Tonhöhe gleich bleibt.
Playing Address Balkendiagramm, das die Position der "Nadel" (sprich Linse) auf dem Track anzeigt, um in einem Augenblick zu erkennen, wie viel Zeit zum Mixen bleibt.
Wave Display Stellt den Frequenzverlauf eines Track graphisch dar, damit ähnlich der Rillenfräsung einer Platte die Struktur des Stück optisch eingeschätzt werden kann.
Turntable-Simulatoren Das Sahnehäubchen der digitalen Revolution: Mittels ausgefeilter Effektprozessoren ist es jetzt möglich , CDs zum Scratchen oder Backspinning zu „missbrauchen“, sie rückwärts abzuspielen, langsam auslaufen zu lassen oder vinylecht herunterzubremsen.
Effekte Zum Live-Remixing der abgespielten Stücke. Unterschiedlichste Filter, Echos und Klangerzeuger machen aus einem fremden Track eine eigene Kreation.
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