Interview Februar 2016

Brukah

Hallo Andreas! Zunächst erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg beim Artist of the month. Du hast unseren Arbeitsalltag vor Allem mit deinem Drum´n´Bass Sound entspannter gemacht. Für die, die dich nicht kennen, stell dich doch mal kurz vor.

Hallo Elevator, ich bin Andreas, 26 Jahre alt und komme aus der kleinen schönen Hansestadt Stralsund.

Was ist dein persönlich größter Erfolg?

Das ich in diversen Clubs spielen durfte, sich bis jetzt so hält und hoffentlich noch so bleibt. Aber auch, dass einige meiner Tracks im Web-Radio zuhören waren.

Du hast über die Zeit eine große Menge an Tracks & Mixtapes angesammelt. Auf welchen bist du besonders stolz?

Eigentlich auf jedes Projekt das fertig ist, denn alles macht viel Arbeit. Ich denke jeder der sich damit befasst, weiß wie anstrengend und nerven zerreißend es sein kann, die Nacht durch zu produzieren, sich nächsten Tag das Ergebnis nochmal anzuhören und sich dann zu fragen, womit man sich die letzten 8 Stunden befasst hat. Natürlich mag es Talente geben, die anfangen und denen es leichter fällt ein Projekt beim ersten oder zweiten mal ohne Probleme zu beenden. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Doch wenn man seinen passenden Sound gefunden hat und dann noch das Feedback Positiv ausfällt, denn macht es einen besonders Stolz. Dann weiß man das sich die Arbeit gelohnt hat.

Meist entsteht schnell ein ganzer Fuhrpark an Geräten, wenn man eine Weile dabei ist. An welchen Geräten übst du dein Handwerk aus?

Ich nutze zur Zeit die Fl Studio 12 DAW, da sie für mich am besten geeignet ist, zu lernen und sich mit dem Thema Produktion auseinander zusetzen. Dazu bediene ich sie mit einem Fame Tweak 25 Controller und von einem Gewinnspiel gewonnenen Keith Mc Millen K-board. Für Vocal Aufnahmen nutze ich ein Rode NT-USB Microphone, was durch den Standfuß perfekt für den Schreibtisch ausgelegt ist.
Als Dj Equipment nutze ich ein Pioneer Djm 850k, sowie meine zwei Technics Sl-1200 und zwei Numark NDX900. Viele sagen das teueres und billigeres Equipment keinen Unterschied macht und es nur darauf ankommt wer hinter den Geräten sitzt. Auf eine gewisse Art und Weise ist das auch so, auf der anderen auch nicht, denn je mehr man Investiert, desto größer sind auch die Möglichkeiten. Aber das ist ein Streitpunkt.

Du interessierst dich auch für das Djing von Hardstyle, zu welchem Genre fühlst du dich mehr hingezogen?

Ich würde sagen ich gleiche beides gut aus. Auf Partys bzw. in Clubs sollte es für mich persönlich härter abgehen. Deshalb bevorzuge ich dort Hardstyle. Doch zum entspannen, zu Hause, bevorzuge ich Drum&Bass. Außerdem gibt es in meiner Stadt sowieso kaum solcher Drum&Bass Partys, geschweige Clubs die es anbieten.

Woher kennst du den Elevator?

Das ist eine gute Frage. Ehrlich gesagt, weis ich es nicht mehr. Man kennt ihn einfach. Früher oder später stößt jeder drauf. :)

Zuletzt möchte ich wissen was du dir in Zukunft von deiner DJ Karriere wünscht?

Ich wünsche mir für die Zukunft, viele neue Tracks, Collabs mit meinen Bekanntschaften und vielleicht in einem Label zu kommen?!. Anbei möchte ich gerne noch ein paar Leute grüßen und für die Unterstützung, die sie mir geben, danken! Da wäre LA-V der immer ein Ohr offen hat, Evil Monkey & David Bronski, bei denen man sich gute Tips und Tricks abholen kann. Dann Dj Pi vom Secret Soundcloud Podcast, sowie Nickey Havey und das Team von Spin 5.

Danke für das schöne Interview und viel Erfolg wünscht dir dein Elevator Team!

Vielen Dank. :)

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