Interview Dezember 2016

Buzz & Aldrin

Hallo Buzz & Aldrin! Zunächst, herzlichen Glückwunsch zum Sieg beim Artist of the Month! Wir haben eure Sets und Produktionen in den letzten Wochen durch unsere Büroräume getrieben und damit für wippende Füße und „Wochenend-Feier-Gelüste“ gesorgt, dafür bedanken wir uns schonmal vorab. Für alle die euch noch nicht kennen, stellt euch doch kurz mal vor.

Zunächst einmal, vielen Dank für das Interview! Wir sind ein DJ- und Produzenten-Duo aus den fernen des Alls. Nach einer langen Reise sind wir schließlich in Münster gelandet, und sorgen seither für Zündstoff in den regionalen und überregionalen Clubs rund um unsere Heimatstadt.

Bei DJ- und Produzenten-Duo denke ich immer an strikte Arbeitsteilung, also: Wer von euch ist der DJ und wer der Produzent?

Auflegen gibt es nur im Doppelpack! Für das Produzieren ist unser Commander Buzz zuständig.

Oft haben DJs, wenn sie eine Weile im Geschäft sind, eigene Partyreihen und Projekte. Gibt es da etwas auf das ihr besonders stolz seid?

Wir haben letztes Jahr auf dem Docklands Festival aufgelegt, da war es schon etwas Besonderes mit den großen Nummern am selben Tisch zu sitzen, und seine Bratwurst zu essen. Das absolute kontra Programm war die Fashion Week in Berlin dieses Jahr. Dort wurden wir von einem großen, deutschen Modehersteller zur After-Show-Party gebucht, nachdem sich die ganzen Fashion Victims aus dem Staub gemacht haben. Auch hier ein sehr hervorragendes Catering!

Ihr legt ein recht breites Spektrum an Musik auf. Erzählt mal: Was macht einen Mix von euch aus und wieso stellt ihr euch so breit auf? Denn die meisten DJs, die durch die Clubs tingeln, konzentrieren sich lediglich auf ein Genre.

Uns hat der monotone Sound hier in den Clubs nie richtig befriedigen können, Druck allein reicht nicht. Vielmehr sollte man versuchen sein Set als ganzes zu betrachten und möglichst viel Spannung aufzubauen. Und meistens ist eine Kombination aus verschiedenen Genres wesentlich attraktiver als sich stumpf einer Richtung zu verschreiben.

Jeder hat ja seinen Brunnen der Kreativität, aus dem er immer wieder neue Ideeen schöpfen kann. Meist findet man diese kreative Ader in der Musik bereits existierender Künstler. Was beeinflusst euch bei euren Sets und Produktionen?

Wir gehen sowohl mit dem Geist der Zeit als auch mit der alten Schule ans Pult. Die Liste der Interpreten ist heutzutage endlos. Bei der Flut an Musik heutzutage gibt es eigentlich kaum mehr Leute an denen man sich orientiert. Wenn uns die Musik anderer Interpreten bewegt, dann teilen wir die Vibes. Leute die uns aber maßgeblich beeinflusst haben sind zum Beispiel: Demarzo, Sidney Charles, Patrick Topping, Kevin Over, Rene Amesz, Teenage Mutants, Monika Kruse, Edu Imbernon, Oliver Koletzki und Leftwing & Kody.

Oft hat man zu einer Party oder Produktion eine lustige oder interessante Geschichte zu erzählen. Mist passiert ja immer. Was sind denn da eure Favoriten?

Der Klassiker: Stick im Player vergessen...

Wenn ihr die Chance hättet einem Einsteiger zu sagen, wie er am besten an das Thema DJing herangehen soll, was würdet ihr ihm raten?

Ganz viel Geduld haben!

Hardware ist ein großes Thema bei DJs und Producern. Was steht bei euch im Schrank und worauf schwört ihr? Wenn ihr euch ein Gerät aussuchen dürftet, unabhängig vom Geld, welches wäre das?

Zum Produzieren benutzen wir unter anderem eine Maschine Studio, inkl. Komplete 10, sowie eine umfangreiche VST und Plugin Sammlung. Unser Outboard beschränkt sich auf einen bzw. zwei gute Monitore, sowie einer vernünftigen Akustik und einem soliden Interface. Gerne hätten wir wenn dann noch mehr Outboard im Studio stehen, wenn ich da so zum Beispiel an einen Manley Kompressor denke...

Woher kennt ihr den Elevator und was verbindet ihr damit?

Unser erster DJ-Controller... Der Jockey 2 Interface Edition... Ja, er lebt noch!

Danke für das schöne Interview und viel Erfolg wünscht euch euer Elevator Team!

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